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Foto: Christian Beier
Aktuelles | 27.07.2022
Drei Fragen an Peter Johannesson
Der Torhüter kommt vom TBV Lemgo Lippe und bildet mit Christopher Rudeck das neue Erstliga-Gespann.
Du warst fünf Jahre in Lemgo und hättest dort bleiben können. Warum bist Du jetzt beim BHC?

Johannesson: "Ich wollte etwas Neues probieren, und der Bergische HC hat schon sehr früh Interesse an meiner Verpflichtung gezeigt. Hier findet ein größerer Umbruch statt inklusive neuem Trainer. Das ist spannend, und ich finde es sehr interessant, Teil davon zu sein. Dazu bin ich immer schon gerne mit meiner Frau nach Düsseldorf oder Köln gefahren, um dort einzukaufen oder zu essen. Jetzt sind diese beiden Städte direkt um die Ecke, weshalb ich meine Frau auch sofort für den Wechsel zum BHC begeistern konnte. Es ist eine Win-Win-Situation."

Du hast zuletzt mit dem DHB-Pokal und der Europameisterschaft mit Schweden zwei große Titel gewonnen. Welcher bedeutet Dir mehr?

Johannesson: "Ein internationaler Titel mit Schweden ist ein Kindheitstraum von mir. Daher denke ich, dass EM-Gold noch etwas größer ist. Aber natürlich war der Pokalsieg unglaublich. Im Halbfinale gegen Kiel haben wir mit sieben Toren hinten gelegen und trotzdem noch gewonnen. Das schafft man gegen den THW wohl nur ein Mal im Leben. Das Wochenende in Hamburg war unvergesslich. Wir haben sehr intensiv, aber kurz gefeiert, weil wir zwei Tage später schon in Nordhorn antreten mussten. Auf der Fahrt haben alle geschlafen."

Beim BHC findet nicht nur Torwarttraining durch Markus Pütz statt, sondern auch ein "Mentoring" durch Björgvin Gustavsson. Hast Du so etwas schon einmal gehabt?

Johannesson: "Nein, noch nicht. Aber ich finde es sehr interessant und freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihm. Heutzutage muss man die neuen Möglichkeiten nutzen. Björgvin ist die meiste Zeit in Island, sichtet unsere Videos, und wir treffen uns dann per Zoom oder Facetime. Ich bin sehr gespannt, wie uns das dabei hilft, unser Torwartspiel auf ein noch höheres Level zu bringen."