BHC zahlt gegen Rhein-Neckar Löwen viel Lehrgeld
Im ersten Gruppenspiel des Sparkassencups in Rotenburg an der Fulda waren die Bergischen Löwen im Duell mit dem Weltklasse-Team der Rhein-Neckar Löwen chancenlos. Gegen den letztjährigen Champions League-Halbfinalisten unterlag der BHC letztlich mit 20:36 (9:15). Im anderen Spiel der Gruppe schlug der morgige Gegner HSG Wetzlar den Schweizer Erstligisten Grashoppers Zürich deutlich mit 43:21 (18:6)
Der BHC startete mit Mario Huhnstock im Tor. Dazu ersetzte Joey Duin im rechten Rückraum zunächst Jiri Vitek. Zu Beginn war das Spiel sehr torarm, was unter anderem auf Mario Huhnstock zurückzuführen war, dem einige sehenswerte Paraden gegen die Stars der Rhein-Neckar Löwen gelang. Einzig gegen den überragenden Uwe Gensheimer, der im gesamten Spiel nicht zu stoppen war, blieb auch er meist chancenlos. Im Angriff hatte der BHC durchaus seine Chancen. Doch auch hier stand mit Slavomir Szmal ein Meister seines Fachs im Kasten des Gegners, der die Bergischen Löwen oftmals verzweifeln ließ. Und nicht nur einmal rettete zudem Latte und Pfosten für den Favoriten, der sich im Laufe der Zeit so Tor um Tor absetzen konnte. Es wäre zur Halbzeit ein deutlich besseres Ergebnis für das Team von Raimo Wilde möglich gewesen als ein 9:15-Rückstand, zumal die Deckung einigermaßen gut stand und sich neben Huhnstock auch auf Jan Stochl verlassen konnte, der direkt zweimal einen Siebenmeter abwehren konnte.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Rhein-Neckar Löwen dann immer besser in Fahrt. Jan Stochl, der nun Mario Huhnstock ersetzte, konnte einem fast leid tun, zu überlegen agierte nun der Champions League-Teilnehmer. Viele einfache Ballgewinne und daraus resultierende Tempogegenstöße sorgten für etliche Einschläge in Stochls Kasten. Die Bergischen Löwen hielten zwar wacker dagegen und gaben zu keiner Sekunde auf. Dennoch kam der Klassenunterschied nun deutlich zum Tragen. Positiv erwähnt werden muss neben beiden Torhütern auch Youngster Henning Quade, der neben seinen zwei Zeitstrafen auch mit vier blitzsauberen Toren vom Kreis auffiel.
Insgesamt eine erwartete Niederlage gegen ein absolutes europäisches Spitzenteam, welches gerade in dieser Besetzung noch eine Nummer zu groß für den BHC ist. Beim morgigen Spiel gegen die HSG Wetzlar wartet erneut ein Erstligist auf die Bergischen Löwen, gegen den sich die Löwen ein deutlich besseres Resultat als heute ausrechnen. Aktuelle Infos zu dem Spiel finden Sie morgen zeitnah wieder auf unserer Homepage.
Spielstatistik:
Bergischer HC - Rhein-Neckar Löwen 20:36 (9:15)
Bergischer HC:
Stochl, Huhnstock, Fuchs(1), Hoße, Vitek(3), Hinze, Klev(3), Quade(4), Duin, Moen(6/4), Kluge, Henkel, Aschenbroich, Reinarz(3)
Rhein-Neckar Löwen:
Szmal, Fritz, Gensheimer(13/3), Roggisch, Prieto, Tkaczyk(8), Harbok(1), Bielecki(1), Stefansson(6/1), Müller(4), Klimovets(1), Myrhol, Alvanos(2)




















