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SG.Klingenhalle

Bergischer HC
vs.
TV 05/07 Hüttenberg

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37:20
Bergischer HC

12. May. 2012 17:00
Campushalle Flensburg

Tabelle
15 HSG Wetzlar 19:43 -41
16 TV 05/07 Hüttenberg 17:45 -111
17 Bergischer HC 15:47 -109
18 Eintracht Hildesheim 4:58 -180
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Gereizte Löwen

— abgelegt unter: ,

Vor dem morgigen Heimspiel des Handball-Zweitligisten Bergischer HC gegen den TuSpo Obernburg hat Trainer Raimo Wilde nur eine Anweisung: "Die anderen Mannschaften müssen merken, dass wir etwas verbockt haben".

Gereizte Löwen

Wie von Rechtsaußen Tim Henkel fordert Trainer Raimo Wilde auch von dessen Teamkollegen eine deutlich bessere Chancenverwertung als vor einer Woche bei der vermeidbaren Niederlage in Coburg. (Foto: Gregor Eisenhuth)

Wenn Raimo Wilde zumindest jede Woche das gleiche Problem zu kritisieren hätte, wüsste der Trainer des Bergischen HC ganz genau, woran er mit seinem Team intensiv arbeiten müsste. Nach der Meisterschaftspartie der 2. Handball-Bundesliga gegen den TV Neuhausen (39:30) und dem Zweitrunden-Spiel im DHB-Pokal gegen den ThSV Eisenach (33:27) war das die zurückhaltende Art, wie seine Mannen in der Abwehr zugepackt hatte. Beide Male waren die Löwen zwar als Sieger vom Feld gegangen, nur mit der Zahl der Gegentorewar der BHC-Coach nicht einverstanden.

Zuletzt nach der 25:27-Niederlage beim HSC Coburg klang Raimo Wilde schon wieder ganz anders. "27 Treffer kann man hier durchaus kassieren." An der Abwehrleistung habe es somit nicht gelegen, dass die Pflichtspiel-Serie von fünf Siegen gerissen ist. "Es hat einfach nur im Abschluss gehapert" – und das quer durch die Bank. Dass schon zum zweiten Mal in dieser Saison in einem Meisterschaftsspiel die Siebenmeter-Quote unbefriedigend war, ärgert den Coach, aber es beunruhigt ihn nicht. Gegen Eisenach hatten Jens Reinarz und Co. fünf von sechs Strafwürfen vergeben, in Coburg waren es vier von sechs. "Eigentlich ist das die einfachste Sache der Welt: Du hast einen Ball in der Hand und eine gute Position, und keiner hindert Dich am Wurf."

Als einzige Konsequenz fordert Raimo Wilde in den kommenden Wochen von seiner Truppe mehr Aggressivität: "Die anderen Mannschaften müssen merken, dass wir etwas verbockt haben." Der erste Gegner, der es mit gereizten Löwen zu tun bekommt, ist am morgigen Samstag der TuSpo Obernburg. Der erste von vier Gegnern (Essen, Bittenfeld, Saarlouis), die die Bergischen in jedem Fall schlagen müssen, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden, bevor sich die TSG Friesenheim am 24. Oktober zum vermeintlichen Spitzenspiel in Wuppertal vorstellt.

Milos Hacko und die Bergischen

Die Obernburger, die die vorige Saison lediglich auf dem Relegationsplatz abgeschlossen hatten, sind mit 3:5 Punkten für ihre Verhältnisse ordentlich in die Zweitliga-Saison gestartet. Ein Heimsieg zuletzt gegen Groß-Bieberau (31:29) und ein Remis gegen Aue (29:29) hat das Team von Trainer Christoph Barthel auf der Habenseite verbuchen können. Dass die Löwen in der Vergangenheit stets Probleme mit den Franken hatten, lag in erster Linie an Milos Hacko. Der TuSpo-Keeper ist stets zu Höchstform aufgelaufen, wenn es gegen den BHC oder die SG Solingen gegangen ist. Davon will Raimo Wilde nichts wissen: "Das ist doch Geschichte".

von Guido Radtke

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