Eine Halbzeit an der Sensation geschnuppert
Am Ende wurden die Bergischen Löwen zurecht trotz der 22:26 (12:11)-Niederlage gegen das Starensemble des TUS N-Lübbecke von den BHC-Fans unter den 2.450 Zuschauern gefeiert. Die Bergischen Löwen schafften es lange, das Spiel ausgeglichen zu halten. Erst Mitte der 2. Halbzeit setzte sich dann doch die Klasse von Niemeyer, Alvanos, Jurecki und Co. langsam aber sicher durch. Der BHC gab bis zum Schluß nicht auf und schaffte es, das Ergebnis im Rahmen zu halten.
Nachdem die Bergischen Löwen, aufbauend auf einer tollen offensiven Deckung und einem bärenstarken Mario Huhnstock im Tor in der ersten Viertelstunde mit sage und schreibe 7:2 führten, kamen die Gäste in der Folge ein wenig besser ins Spiel. Ein spielentscheidender Faktor war die Einwechslung von Torhüter Milos Putera bei Lübbecke nach Jiri Viteks Treffer zum 9:5. Eben jener Putera trieb in der Folgezeit die Angreifer der Bergischen Löwen reihenweise zur Verzweiflung. Schnell stand es 9:9, ehe endlich Henning Quade vom Kreis Putera erstmals überwinden konnte. Das Spiel wogte nun hin und her, schließlich sorgte Kristoffer Moen mit seinem Treffer zum 12:11 sogar für eine knappe Halbzeitführung der Bergischen Löwen.
Auch in der zweiten Hälfte wogte das Spiel weiter hin und her. Nach dem 16:16 durch Jens Reinarz per Siebenmeter folgte eine folgenschwere Zeitstrafe gegen Simon Kluge, die die Gäste zur ersten Zwei-Tore-Führung zum 16:18 nutzten. Den Löwen unterliefen nun zu viele Fehler in der Offensive, zudem gelang es ihnen einfach nicht, den bärenstarken Artur Siodmiak am Kreis zu stoppen. Spätestens nach dem 16:22 gut 10 Minuten vor Schluß war das Spiel entschieden, obwohl die Löwen nicht aufgaben. Es reichte noch zu einer Ergebnisverbesserung, am insgesamt verdienten Sieg der Lübbecker war aber nicht mehr zu rütteln.
Nach dem Spiel zeigte sich BHC-Trainer HaDe Schmitz angetan von der Leistung seiner Spieler, erkannte gleichzeitig aber den verdienten Sieg der Gäste aufgrund der hohen Qualität von Spielern wie Jurecki, Alvanos oder Siodmiak an.
Der BHC kann sich nun voll und ganz auf die Aufholjagd in der Meisterschaft konzentrieren, so schon am Mittwoch in der Klingenhalle mit der ThsV Eisenach ein harter Brocken auf die Mannen von HaDe Schmitz wartet.
Spielfilm: 2:1 (3.), 2:2 (6.), 3:2 (9.), 4:2 (12.), 7:2 (15.), 9:5 (18.), 9:7 (21.), 9:9 (24.), 10:10 (27.), 12:11 (HZ),
13:12 (33.), 14:13 (36.), 14:15 (39.), 16:16 (42.), 16:19 (45.), 16:20 (48.), 17:22 (51.), 18:23 (54.), 20:24 (57.), 22:26 (EN)
Bergischer HC:
Stochl, Huhnstock; Fuchs(1), Hoße, Vitek(6/2), Hinze(2), Klev(4), Quade(1), Giela, Henkels, Moen(2), Kluge, Henkel, Aschenbroich, Reinarz(6/3)
TUS N Lübbecke:
Blazicko, Putera(1); Felixson(1), Siodmak(5), Hansen, Jurecki(2), Tesch, Tlucynski(4/3), Rui(2), Niemeyer(3), Alvanos(7), Remer(1)
Strafminuten: 8/10
Rote Karte: Jurecki (60., grobes Foulspiel)
Zuschauer: 2.450




















