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Nächstes Spiel

19. May. 2012 17:30
SG.Klingenhalle

Bergischer HC
vs.
TV 05/07 Hüttenberg

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Letztes Spiel
SG Flensburg-Handewitt
37:20
Bergischer HC

12. May. 2012 17:00
Campushalle Flensburg

Tabelle
15 HSG Wetzlar 19:43 -41
16 TV 05/07 Hüttenberg 17:45 -111
17 Bergischer HC 15:47 -109
18 Eintracht Hildesheim 4:58 -180
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Den Schritt schneller sein

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Es sind nur noch zwei Schritte bis Hamburg, für so eine Super-Chance musst du einfach alles geben“, fordert BHC-Trainer Chrischa Hannawald. Der 38-jährige Ex-Bundesliga-Keeper weiß, wovon er spricht, denn er hat als Spieler ein Final Four des DHB-Pokals mitgemacht. Und für ihn war es ein „unvergessliches Erlebnis“. Für den Sieger des heutigen Abends in einer wahrscheinlich bis auf den letzten Platz gefüllten Klingenhalle ist es dann nur noch ein Schritt: Bergischer HC oder TSG Friesenheim.

Den Schritt schneller sein

Vor gut vier Wochen feierten Kapitän Sebastian Hinze (Mitte) und Kristoffer Moen nach einem grandiosen Spiel in der Bayerhalle mit den BHC-Fans den Sieg über Friesenheim. Wer jubelt heute Abend? (Foto: Christian Beier)

Die „Löwen“ gegen die „Eulen“, das ist nicht nur deshalb ein besonderes Spiel, weil schon das Zweitliga-Duell vor genau 32 Tagen knapp 2000 Zuschauer in der Sonnborner Bayerhalle förmlich von den Sitzen riss. Besonders als Jiri Vitek in allerletzter Sekunde den BHC zum 30:29-Sieger machte. Der Bergische HC und die TSG Friesenheim waren oder sind die Top-Favoriten in der 2. Liga Süd. Das Team aus Ludwigshafen ist als Tabellenzweiter im Gegensatz zum BHC (6.) zwar eigentlich im Soll, aber zuletzt haben die „Eulen“ die bergische Auswärtsschwäche fast kopiert.

Als „emotionslos und undiszipliniert“ kanzelte Friesenheims Trainer Thomas König sein Team nach der 29:33-Pleite am Wochenende beim ThSV Eise-nach ab. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Gäste sogar mit elf Toren hinten, die Bilanz der letzten vier Auswärtsspiele steht bei 2:6 Punkten. Und sogar beim Trainer lagen am Ende in Eisenach die Nerven blank. Er holte sich vom Solinger Schiedsrichter Lutz Ickler die erste rote Karte seiner Karriere ab. 

Chrischa Hannawald rechnet aber damit, dass die TSG heute Abend wie beim 33:32-Sieg im Spitzenspiel gegen Hüttenberg auf den Punkt voll da ist. „Friesenheim ist ein komplettes Team, sie haben einen Riesenrückraum und einen überragenden Kreisläufer“, erklärt Hannawald. Genau dieser Kreisläufer, der 20-jährige Russe Evgeni Pevnov, hätte das Liga-Duell mit drei Toren und 14 herausgeholten Siebenmetern beinahe im Alleingang für Friesenheim entschieden. „Wir haben unheimlich für diesen Sieg kämpfen müssen“, erinnert sich Chrischa Hannawald, heute Abend soll Pevnov besser aus dem Spiel genommen werden. „Natürlich haben wir an den Sachen gearbeitet“, sagt Hannawald, „aber entscheidend wird sein, dass wir im Kopf und damit auf dem Feld diesmal einen Schritt schneller sind und so die Anspiele an den Kreis von vornherein unterbinden.“

von Martin Auer

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