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Nächstes Spiel

19. May. 2012 17:30
SG.Klingenhalle

Bergischer HC
vs.
TV 05/07 Hüttenberg

.

Letztes Spiel
SG Flensburg-Handewitt
37:20
Bergischer HC

12. May. 2012 17:00
Campushalle Flensburg

Tabelle
15 HSG Wetzlar 19:43 -41
16 TV 05/07 Hüttenberg 17:45 -111
17 Bergischer HC 15:47 -109
18 Eintracht Hildesheim 4:58 -180
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BHC steht im Achtelfinale des DHB-Pokal

— abgelegt unter:

Nach den turbulenten letzten Tagen gelang dem BHC mit einer kämpferisch starken Leistung gegen den frech aufspielenden Nord-Zweitligisten Empor Rostock das ersehnte Erfolgserlebnis. Der 33:26 (15:12)-Sieg bedeutete gleichzeitig den erstmaligen Einzug ins DHB-Pokal Achtelfinale. Der nächste Pokal-Gegner der Löwen wird am Sonntag im Rahmen der Bundesliga-Liveübertragung im DSF ausgelost werden.

BHC steht im Achtelfinale des DHB-Pokal

Erneut war Jiri Vitek erfolgreichster Torjäger der Löwen

Bei den Löwen war der in Saarlouis wegen Verletzung fehlende Henning Quade wieder im Kader. BHC-Coach Raimo Wilde hatte in der Abwehr umgestellt, hier ersetzte von Beginn an Joey Duin den im Angriff beginnenden Sebastian Hinze. Während diese Maßnahme die gewünschte Wirkung defensiv zeigte, war den Löwen in den ersten Minuten im Angriff das angeschlagene Nervenkostüm deutlich anzumerken. So dauerte es bis zur 8. Spielminute, ehe die Löwen-Fans, die von Beginn an ihre Mannschaft lautstark unterstützten, das erste BHC-Tor durch Jens Reinarz per Siebenmeter bejubeln durften. In der Folgezeit lief es vor allem durch den wieder einmal stark aufspielenden Jiri Vitek ein wenig besser, der entweder selber erfolgreich war oder immer wieder seine Mitspieler gekonnt in Szene setzen konnte, so unter anderem zweimal hintereinander Sebastian Hinze zum 6:4. Doch Rostock blieb weiter dran, vor allem durch den nun eingewechselten tschechischen Nationalspieler Michal Bruna, der geschickt das Spiel der Gäste lenkte und die BHC-Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Auch zwei schnelle Tore im erweiterten Gegenstoß durch Kenneth Klev aus ungewohnter Kreisläufer-Position zum 9:5 bedeuteten kein sicheres Polster für den BHC. Rostock blieb stets in Schlagdistanz, schaffte gar in Unterzahl mit dem schönsten Tor des Tages durch Gruzska per Kempatrick (auf Vorlage von Bruna) zum 10:8 den direkten Anschluss. Doch die Löwen hatten ja Jiri Vitek in ihren Reihen, der trotz enger Deckung die letzten drei Löwen-Treffer erzielte, der letzte gleichbedeutend mit dem 15:12-Halbzeitstand.

Rote Karte für Ehlers bringt die Entscheidung
Auch zu Beginn der zweiten Hälfte blieb der Vorsprung weiter knapp, auch weil hintereinander Reinarz und Vitek , die vorher mehrfach sicher vom Punkt verwandeln konnten, per Siebenmeter am Rostocker Torwart bzw. Pfosten scheiterten. Beim Stande von 20:17 in der 41. Spielminute dann nach einem Foul an Simon Kluge die dritte Zeitstrafe gegen den bis dahin starken Rostocker Torben Ehlers, was gleichbedeutend mit der roten Karte war. Diese hatte bereits in Hälfte eins der Rostocker Abwehrchef Miroslaw Gudz gesehen. Nach dem zwischenzeitlichen 22:19 gelang dem BHC innerhalb von acht Minuten ein spektakulärer 8:1-Tore Lauf zum zwischenzeitlichen 30:20 gegen die nun sichtlich nachlassenden Gäste. Dies war auch ein Verdienst des stark haltenden Mario Huhnstock, der kurz nach Beginn der zweiten Hälfte den gewiss nicht schwachen Jan Stochl im Löwen-Kasten ersetzte. Höhepunkt seiner Leistung war der gehaltene Siebenmeter gegen Gruszka kurz vor Schluss, der auch mit dem Nachwurf an glänzend reagierenden Huhnstock scheiterte. Hätten die Löwen in der Endphase nicht munter durchgewechselt und in der Offensive in der Chancenauswertung geschludert, das Endergebnis hätte noch deutlicher als 33:26 lauten können. Dennoch waren nach dem Spiel nur strahlende Gesichter sowohl beim Team des BHC als auch auf den Rängen der Bayerhalle zu sehen.

Für die Mannschaft von Raimo Wilde gilt es nun, den Schwung aus dem Pokalspiel mitzunehmen für die kommende schwere Aufgabe gegen die TSG Friesenheim am kommenden Samstag, zumal Friesenheim sich aktuell in blendender Form präsentiert und im Pokal sogar den Bundesligisten TSV Dormagen in überzeugender Manier aus dem Rennen warf.

 

Spielfilm: 1:1(8.), 6:4(15.), 11:9(23.), 15:12(HZ), 19:15(37.), 23:19(45.), 30:21(53.), 33:26(EN)

Bergischer HC:

Stochl, Huhnstock; Fuchs, Hoße(1/1), Vitek(9/2), Hinze(2), Klev(3), Quade(4), Duin(4), Moen(2), Kluge(3), Henkel(1), Reinarz(4/3),

HC Empor Rostock:

Schröder, Hoene; Ehlers(3), Zemlin, Sanftleben(1), Köhler, Runge(1), Todosijevic(7/2), Höwt, Bruna(2), Gruszka(6/1), Gudz, Thorman(6)
 
Strafminuten: 8/12

Rote Karte: Gudz (27.), Ehlers (42.), jeweils 3. Zeitstrafe

Zuschauer: 430

 

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