Kenneth Klev ab sofort "Bergischer Löwe"
Sofortiger Wechsel des Norwegers vom VFL Gummersbach zum BHC
Die Suche nach einer hochkarätigen Verstärkung für den linken BHC-Rückraum und die Abwehr ist beendet: Kenneth Klev wechselt mit sofortiger Wirkung vom VFL Gummersbach zum Bergischen Handball-Club! Der gerade 30 Jahre alt gewordene, Champions League erfahrene Norweger soll dem jungen Löwenteam noch mehr Qualität und Stabilität verleihen. Ein echter „Typ“ wird jetzt „Bergischer Löwe“ und hat einen Vertrag beim BHC bis 2010 unterschrieben.
Ungeschlagen und nochmals personell verstärkt am Samstag gegen Münster.
Wenn am Samstag um 18:15 Uhr „Wildes Männer“ auf die Münsterer aus Hessen treffen, wollen sie im achten Saisonspiel ihre ungeschlagene Serie fortsetzen. Dabei helfen wird die jüngste Neuverpflichtung des Bergischen Handballclubs, der Norweger Kenneth Klev. Es war ein eher offenes Geheimnis, dass Manager Stefan Adam und Cheftrainer Raimo Wilde ihre Mannschaft weiter verstärken wollten und den Markt seit Wochen intensiv sondierten. In ähnlich schwierigen Verhandlungen wie beim Transfer des reaktivierten Torhüters Chrischa Hannawald konnte der BHC nun den nächsten hochkarätigen Coup landen. Mit Kenneth Klev kommt ein Rückraumspieler und Abwehrstratege ins Bergische, der jahrelang in den höchsten Ligen Norwegens, Dänemarks, Spaniens und zuletzt beim VFL Gummersbach in der Bundesliga seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Klev entspricht dem Klischee des Skandinaviers optisch zu hundert Prozent: fast zwei Meter groß, blond, blauäugig, kräftig. Kurzum: ein typischer Wikinger! In Gummersbach war der norwegische Nationalspieler, der sich beim BHC wieder in den festen Kader der Eliteauswahl seines Landes spielen will, zuletzt auf die Rolle des Abwehrchefs festgelegt. Aber der 30-jährige Klev sieht sich als kompletten Handballer, mit großen Stärken auf seiner gelernten linken Rückraumposition im Angriff. In ausführlichen Gesprächen zwischen Klev und der sportlichen Führung des BHC kamen sich die Beteiligten schnell näher. Der Norweger will unbedingt auch im Angriff spielen und in seinem neuen Team eine Führungsrolle übernehmen. Der BHC hat genau nach so einem „Typen“ gesucht.
Gestern Abend hat Klev bereits zum ersten Mal mit seinen neuen Mitspielern in der Unihalle trainiert, am Samstag gegen Münster soll er schon im Löwentrikot mit der Nummer 7 auflaufen. Besonders beeindruckt war das Duo Adam/Wilde während der Verhandlungen von den Sprachkenntnissen des Rechtshänders. „Kenny“ spricht nach anderthalb Jahren in Gummersbach fast fließend deutsch. Einer schnellen Integration scheint wenig im Wege zu stehen. Die Transferaktivitäten des BHC sind damit vorerst abgeschlossen und die Basis für eine weiterhin erfolgreiche Saison gelegt.
Der kommende Gegner, die TSG Münster, reist mit klangvollen Namen zum Spiel nach Wuppertal. Jan-Olaf Immel und Steffen Weber standen im Kader von Heiner Brand, als Deutschland 2004 Europameister wurde. Nun sind die früheren Akteure aus Wallau-Massenheim Denker und Torjäger des Tabellenachten. Weber, der Spielmacher. Immel, der Rückraumschütze. Wobei Jan-Olaf Immel, den sie in Anlehnung an seinen Nachnamen und den früheren Fußballbundesligatorwart nur „Eike“ nennen, als Spielertrainer eine Doppelfunktion ausübt. Seine bisherige Saisonbilanz fällt mit vier Siegen und drei Niederlagen zwiespältig aus, aber der Trend mit zwei Siegen nacheinander und zuletzt vielen „Eike-Toren“ stimmt die Hessen positiv.
Unterschätzt wird von den Bergischen Löwen niemand, zu großer Respekt wäre angesichts der eigenen Leistungen aber auch nicht angebracht. Mit unerschütterlichem Glauben an die eigene Stärke und dank bester Physis hatten die Bergischen auch das Spiel in Eisenach gedreht. Letzten Samstag waren in der Schlussphase Hannawald, Aschenbroich und Reinarz die entscheidenden Namen. Und so wollen „Wildes Männer“ mit Neuzugang Kenneth Klev auch am Samstag gegen Münster erster Jäger des Spitzenreiters aus Düsseldorf bleiben.




















