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Nächstes Spiel

19. May. 2012 17:30
SG.Klingenhalle

Bergischer HC
vs.
TV 05/07 Hüttenberg

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Letztes Spiel
SG Flensburg-Handewitt
37:20
Bergischer HC

12. May. 2012 17:00
Campushalle Flensburg

Tabelle
15 HSG Wetzlar 19:43 -41
16 TV 05/07 Hüttenberg 17:45 -111
17 Bergischer HC 15:47 -109
18 Eintracht Hildesheim 4:58 -180
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23:30-Pleite in Friesenheim – Kevin Klier zieht Löwen den Zahn!

— abgelegt unter:

Die TSG Friesenheim bleibt in dieser Saison der Angstgegner der Bergischen Löwen. Nix zu holen gab es im Spitzenspiel in Ludwigshafen für den BHC, der bei der 23:30 (6:16)-Niederlage gehörig unter die Räder kam. Matchwinner war wie schon im Hinspiel der Friesenheimer Torhüter Kevin Klier, der speziell in Hälfte eins kaum zu bezwingen war.

23:30-Pleite in Friesenheim – Kevin Klier zieht Löwen den Zahn!

Meist ohne Fortune im Tor der Löwen: Mario Huhnstock

BHC-Coach Raimo Wilde musste auf Kristian Nippes verzichten, der zu Hause mit einer Viruserkrankung das Bett hütete, ansonsten waren trotz diverser leichter Blessuren alle Mann an Bord. Gleich im ersten Angriff scheiterte Kenneth Klev aus dem Rückraum an Friesenheims Torhüter Kevin Klier, im Gegenzug sorgte Gunnar Dietrich für die Führung der Gastgeber. Leider wiederholte sich diese Szenerie in der Folge in einer gefühlten Endlosschleife für alle BHC-Fans. Egal, was die Angreifer um Kapitän Seppl Hinze auch versuchten, immer wieder fanden sie ihren Meister in Klier, der in den ersten 10 Minuten gar nicht zu überwinden war. Auf der anderen Seite dagegen agierte Mario Huhnstock ohne Fortune, jeder Schuss war ein Treffer. Das 5:0 durch den besten Werfer der Friesenheimer, Nils Brandt, war bezeichnend. Der Wurf ging an die Latte, von dort an den Rücken Huhnstocks, um schliesslich über die Linie zu trudeln. Nach 10 Minuten und 20 Sekunden dann endlich die Erlösung durch Alexander Oelze, der erstmalig Kevin Klier überwinden konnte und keine 30 Sekunden später gar das 5:2-Anschlusstor per Gegenstoß durch Jens Reinarz. War der BHC jetzt im Spiel? Leider nein, die nächste Szene wieder symptomatisch: Siebenmeter für Friesenheim. Ivan Zouboff, der nach dem 5:0 für Huhnstock ins Spiel gekommen war, kann den Wurf von Nils Brandt zwar parieren, leider prallte der Ball genau wieder zu Brandt, der kompromisslos zum 6:2 verwandelte.  

So ordentlich der BHC auch in der Deckung arbeitete, so erfolglos agierte er im Angriff. Nach dem 7:3 durch Hinze im dritten Nachwurf in der 15. Spielminute dauerte es wieder gute 10 Minuten bis zum nächsten Tor, welches wieder Hinze vom Kreis gelang. Es war schon das 13:4, vorher scheiterten reihenweise Klev, Duin, Vitek und Co. an dem wie im Rausch haltenden Kevin Klier, dem in der ersten Hälfte sage und schreibe 16 Paraden gelangen, während die BHC-Torhüter ganze 2 Paraden schafften. Bezeichnend für das Offensiv-Spiel der Bergischen Löwen die letzten Szene der ersten Hälfte, als ein Pass von Hinze auf Kluge im Toraus endete. 

Schadensbegrenzung in Hälfte zwei 

Dauerte es im Hälfte eins noch gut 10 Minuten bis zum ersten BHC-Tor, brach Kenneth Klev den Bann im zweiten Abschnitt schon schneller in der 32. Minute mit seinem Treffer zum 17:7. In der Folge kämpften die Bergischen Löwen weiter verbissen um eine Resultatsverbesserung, der 10-Tore-Vorsprung der Friesenheimer schien aber bis Mitte der zweiten Hälfte in Stein gemeißelt. Dann aber die beste Phase des BHC, der nach dem 23:12 durch Gaubatz in der 43. Minute plötzlich Tor um Tor aufholte, und trotz eines verworfenen Siebenmeters von Reinarz  gut sechs Minuten für Schluss nach dem 26:21 durch Jiri Vitek wieder in Reichweite war. Erinnerungen an das legendäre 28:27 aus der Saison 2006/2007 keimten auf beim BHC-Anhang. Leider wiederholen sich solche Handball-Wunder nicht immer wieder, eine Auszeit von Friesenheims Trainer Thomas König und zwei schnelle Tore von Veta und Beutler zum 28:21 zerstreuten auch die letzten Zweifel am verdienten Sieg der Gastgeber. Der Endstand von 30:23 bedeutete für den BHC neben den verlorenen Punkten auch den Verlust des zweiten Tabellenplatzes an Friesenheim, die punktgleich aufgrund des besseren Torverhältnisses nun den Relegationsplatz einnehmen. 

 

Spielfilm: 5:0(10.), 8:3(15.), 13:3(24.), 16:6(HZ), 19:9(36.), 23:14(45.), 26:21(54.), 30:23(EN)

TSG Friesenheim: 

Klier, Pfeiffer; Beutler(3), Grimm(5/3), Dietrich(2), Spettmann, Brandt(6), Bühler(5), Friedrich, Hanke, Roth(3), Veta(5), Gaubatz(1), Reber, Dietz

Bergischer HC:


Huhnstock, Zoubkoff; Aschenbroich, Duin(1), Fuchs(4/3), Hoße(1), Hinze(2), Selmanovic,  Klev(4), Kluge(2), Quade, Reinarz(6), Vitek(2), Oelze(1)

 
Strafminuten: 10/14

Zuschauer: 700

 

 

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